Wirkungsweise


Eine fachgerecht durchgeführte Mistel-Therapie kann nicht nur die Rückfallquote deutlich senken, sondern noch vieles anderes mehr. Hier eine Aufzählung was die Mistel u.a. alles kann:

1. Senkung der Rückfallquote bzw. Verlängerung der 5-Jahres Überlebensrate (eigene Beobachtung seit mehr als 60 Jahren)

2. Schmerzlinderung durch Freisetzung von körpereigenem Endorphin (Literaturhinweis 3.,  S. 298 ff.)

3. Verbesserung der Schlafqualität

4. Appetitsteigerung

5. Aktivitätssteigerung, Aufhellung der Psyche

6. Erhöhung der Körpertemperatur

7. Als Dirigent des Immunsystems aktiviert die Mistel immunkompetente Zellen u.a. wie Immunglobuline Ig A, G, M, Monozyten, Makrophagen, Natural-Killer (NK)-Zellen, LAK Zellen (Lymphokine), B- und T-Lymphozyten (CD 19, CD 3, CD 4, CD 8 u.v.a), dentritische Zellen, Zytokine: Tumor-Nekrose-Faktor, Interleukin (IL)1,2,4,5,6,10 und 12, Interferon, etc. (Literaturhinweis 3., S. 121 und 194 ff.)

8. Erhöhung des Entzündungsparameters CRP (C-reaktives Protein) als dosislimitierender Faktor und als Weckfunktion für: siehe 7.

9. Steuerung der Einzelzelle bei ihrer Entstehung, Differenzierung und Zellabbau; letzteres entspricht der Apoptose (natürlicher Zelltod). (Literaturhinweis 3., S. 78 ff. und Pkt. 6)

10. Reparaturfähigkeit der Erbsubstanz (DNA-Stabilisierung), weshalb eine Misteltherapie parallel zur Bestrahlung und Chemotherapie sinnvoll ist. (Literaturhinweis 3., S. 109 ff.)

11. Die Mistel in den Tumor gespritzt, bewirkt eine Tumorauflösung (Nekrose) und eine Apoptose (Zellabbau). Die Lektine (einer der Inhaltsstoffe der Mistel) vermehren auf der Zelloberfläche der Angreiferzellen (siehe unter 7.), die FAS Liganden; dadurch sind die Angreiferzellen in der Lage die Apoptose (Zellabbau) in der Tumorzelle einzuleiten. (Signal-Serie Misteltherapie II, A. Büssing, Heft 2/2000 S. 6-8).

12. Induktion von Apoptose in Tumorgewebe durch intraläsionale Viscum-Gabe erstmals durch Zunahme der Caspase 3-Expression nachgewiesen (Matthes et al. Institut Havelhöhe, Berlin, siehe Lit. Hinweis 5. S. 375 ff.)

13. Mistel in einer bestimmten Dosierung in den  Pleura – Spalt gespritzt führt in 70 bis 80% der Fälle zu einer Trockenlegung des bösartigen Ergusses. (Scheer, Scheffler et al. Merkur-Stab Heft 5, 1999, 52. Jahrgang)

14. Anti-Angiogenetischer-Effekt: Der Krebs-Tumor entwickelt ab einer gewissen Größe die Fähigkeit den Körper zu veranlassen, Blutgefäße zu bilden, um den Tumor zu versorgen und wachsen zu lassen. Die Mistel kann die Anzahl der Gefäße vermindern (Literatur Hinweis 3. Seite 86 ff).

15. Eine schädigende Wirkung der Mistel auf blutbildende Organe, Leber und Nieren ist wissenschaftlich ausgeschlossen. (Dt. Zeitschrift f. Onkologie 3/03, S. 127)

16. Regeneration von Knochenmark nach Bestrahlung und Chemotherapie (Literaturhinweis 3., S. 116 ff.).

17. Mistel bei Autoimmun-Erkrankungen (z.B. pulmonale Sarkoidose) ist eine  wirksame Alternative zur Prednisolon-Therapie (Kümell et al. 2003, Univ. Herdecke, Literaturhinweis 5.,  S. 335 ff ).

18. Langzeit Remissionserhaltung bei Lymphom-Patienten (J. Kuehn, Lukasklinik Arlesheim/Schweiz, Literaturhinweis 5., S. 353 ff.).

19. IL-6 und IL-10 steigern die Proliferation der multiplen Myelom-Zellen. Viscum album Quercus und Vincristin haben den gleichen hemmenden Effekt (E. Kovacs et al. Lukas Klinik, Arlesheim, siehe Literaturhinweis 5., S. 203).

20. Kiefermistel am wirksamsten bei lymphoblastischer Leukämie durch signifikante Verlängerung der Überlebenszeit (Seifert et al. Cancer Letters 6/08, 264 und 218-228). 

21. Mikroskopische Darstellung der zellulären Aufnahme von Mistel-Lektin 1 in der Kolon-Karzinom-Zelllinie CD 26. Bindung von ML 1 an die Zell-  Membran und Aufnahme in intrazelluläre Vesikel. 50% der ML 1 werden nach 1 Std. im Golgi-Apparat geortet. Die Ribosomen werden von ML 1 inaktiviert, was zum Auslösen der Apoptose (Zelltod) führt (Beztsinna et al. 2018 - s. Literaturhinweise Pkt. 6).

22. Tumorwirksamkeit an Glioblastomzellen: 50% der Tumorzellen sterben ab bei einer Dosis von 12 ng/ml Mistellektin 1 bzw. 5 ng/ml  bei Verwendung des Gesamtextraktes der Mistel.
(Mellinger et al. 2023 Öschelbronner Akzente 2023/24 S. 26).

23. Um Arzneimittel wie Mistelpräparate u.a. über die Blut/Hirnschranke zu befördern, werden Liposomen (50-100 nm) - Erythrozyten (7500 nm) eingesetzt (Öschelbronner Akzente 2022/23 S. 36). Hochmolekulare Stoffe, wie Mistel  -  eingebettet in  Liposomen -können direkt zum Tumor geführt werden, wenn sog. spez. Liganden (s.u. Ausblick und Chancen ganz unten) an der Oberfläche der Liposomen zielgerichtet an Tumorrezeptoren binden (Öschelbronner Akzente 2022/2023, S. 34 bis 36).
Zugleich müssen die Liposomen vor dem Immunsystem geschützt werden. Dafür wird die Liposomenhülle mit Heparin beschichtet. Das Eindringen von Mistel in die Zelle wurde unter Pkt. 21 beschrieben.

24. Mistel-Lektin 1 ist 17000 -fach wirksamer als das Chemotherapeutikum Doxorubicin (Öschelbronner Akzente 2023/24 S. 25).

25. Die Aufnahme von Liposomen in Tumorzellen durch sog. Liganden an der Oberfläche
konnte 100-fach gesteigert werden
(Universität Anger in Westfrankreich - Öschelbronner Akzente 2023 Dr. Scheer).

26. Tumorzellen brauchen für ihren Stoffwechsel 18 x soviel Zucker wie gesunde Zellen. Dabei scheiden die Tumorzellen Lactat ab, weshalb die Umgebung sauer wird.
(Öschlbronner Akzente 2025/26 S. 40)

27. Um die Misteltherapie effizienter zu machen, empfiehlt R. Steiner, wie er sagt, eine "Verreibung der Apfelmistel mit Silbersalzen im Falle von Unterleibskrebs". Wie genau das für alle Organe umzusetzen ist, lässt sich derzeit noch nicht genau sagen. Seitens Steiner existiert ein enger Zusammenhang zwischen den Planeten und den Metallen einerseits und den menschlichen Organen andererseits.
Im Fall von Neoplasien im Gastrointestinaltrakt hat die Fa. Weleda das Präparat Iscador UcHg (Mistel von der Ulme in Verbindung mit hochverdünntem Quecksilber) in ihrem Programm. Weitere Forschungsergebnisse bleiben abzuwarten.
(R.Steiner Geisteswissenschaft und Medizin Bd. 312, S. 253 ff und 374 ff).


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(Bildquelle mit freundlicher Genehmigung)

Auf dem Bild (Kontrolle) entspricht der Tumor links oben dem übertragenen Tumor eines Menschen, rechts unten, auf dem gleichen Bild, der einer Metastase. Interessant ist, dass auch die Metastase am Ende der Therapie (re.unten) kleiner geworden ist, obwohl nur in den gesetzten Tumor gespritzt wurde; dieser ist nicht mehr zu erkennen.


Meine ganz persönliche, subjektive Meinung

Zu diesem Bild: Ich stand lange davor, in einer Galerie und dachte, was hat sich der Künstler dabei gedacht. Es dauerte einige Zeit, bis ich diese Strukturen für meine Interessen nutzbar machen konnte: seit vielen Jahren beschäftigte ich mich mit dem Immunsystem im Rahmen der Misteltherapie. So könnte das Immunsystem, bildlich dargestellt, funktionieren:
Jeder einzelne - es sind wohl tausende "vergoldete Strohhalme" - sowohl in der oberen, wie unteren Reihe, entspricht einem Faktor im Immunsystem.
Angenommen die Abbildung entspricht der Immunitätslage eines gesunden Menschen. Angenommen dieser Mensch wird krank, egal ob leicht oder schwer, dann verschiebt sich z.B. in der unteren Reihe ein oder mehrere Stäbchen nach unten und gleichzeitig ein oder mehrere Stäbchen aus der oberen Reihe nach oben, d.h. dem krankmachenden Virus oder ähnliches, folgt eine entsprechende Reaktion in der oberen Reihe, um den ursprünglichen gesunden Zustand wieder herzustellen.
    ( Y i n  und Y a n g )