Brauchen wir die Mistel in der Krebs-Therapie?

Ca. 65% der Krebs-Patienten ergreifen parallel zur klassischen Tumortherapie (Operation, Bestrahlung, Chemotherapie, Hormontherapie und Immuntherapie, die zunehmend die Chemotherapie ersetzen wird) zusätzliche Maßnahmen, sog. komplementäre Tumor-Therapien (Mistel, Nahrungsergänzung, Vit. C, Selen, Thymus, Wärmetherapie etc.). 70-80% dieser Patienten entscheiden sich für eine Misteltherapie,  fast die Hälfte aller Tumor-Patienten, Tendenz steigend. Der Grund hierfür ist einleuchtend: die Mistel kann u.a. die Rezidivrate (ein Wiederaufflammen der Krebserkrankung) deutlich senken und damit die Überlebenszeit verlängern (s.a. Pkt. 9 Wirkungsweise).

Ein Teil der Krebspatienten erleidet 1,5 bis 5 Jahre nach der Erst-Therapie-Maßnahme und auch noch später ein Wiederaufflammen der ersten Tumorerkrankung (Rezidiv) oder auch das Auftreten eines Zweittumors. Wie häufig kommt es vor, dass der Krebs wieder aktiv wird? Wo kann ich mich informieren?
Im Internet: www. tumorregister-muenchen.de - statistiken:  inzidenz - mortalität - tumorspezifität oder Ulm, Heidelberg, Essen etc.: 5 Jahres Überlebensrate z.B. bei Brustkrebs. Je nach Tumorstadium (TNM/G) sehen Sie dort, wie hoch Ihre Rückfallquote ist.
 

In den Registern erhalten Sie genaue Auskunft: Die sog. 5-Jahres-Überlebensrate zeigt ihnen an, welches Risiko in ihrem ganz speziellen Fall vorliegt: Beispielsweise beim Brustkrebs (Ersterkrankung ohne Fernmetastasen) bekommen, abhängig vom Stadium, bis zu 25% der Patienten innerhalb von 5 Jahren ein Rezidiv ihrer Ersterkrankung. Beim Darmkrebs beträgt die Rückfallquote (Rezidiv) bis zu 50%

Die kritische Haltung der sog. Schulmedizin, gegenüber einer Misteltherapie, wird immer damit begründet, dass es keine ordentlichen Studien über die Mistel gebe. Die praktische Erfahrung, insbes. der anthroposophischen Ärzte, die seit 1917 mit der g a n z e n  
P f l a n z e  arbeiten, zählt nicht. Warum? Weil sich eine sog. ordentliche Studie mit der Mistel, die weit über 100 verschiedene Inhaltsstoffe hat, nicht durchführen lässt. Die Wissenschaft fordert in einer ordentlichen Studie die Prüfung einer E i n z e l s u b s t  a n z. Auch das ist gemacht worden (u.a. mit Mistel-Lektin 1) - die Therapie damit ist nur zum Teil erfolgreich. Eine erfolgreiche Krebs-Therapie mit Mistel setzt die Verwendung der ganzen Pflanze und damit sämtlicher Inhaltsstoffe voraus.

Ein zweiter Punkt ist, dass ein Arzt, der seit vielen Jahren erfolgreich mit der Mistel arbeitet, keine sog. Doppelblind-Studien bei Krebspatienten durchführt, weil er es nicht verantworten will, dass der eine Patient die Mistel bekommt und der andere Patient ein Placebo. Die Ampullen sehen äußerlich alle gleich aus und der Arzt, der die Studie durchführt, kann - so die Studienvorschrift - nur objektiv urteilen, wenn er den Inhalt der Ampulle nicht kennt.